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Aus Anlass der bestehenden Corona Covid 19 Pandemie entfallen alle restlichen Veranstaltungen für 2020.

 

Entfällt - Mitgliederversammlung am 30.10.2020 in der Fischerhütte

 

Entfällt - Christbaumversteigerung am 27.11.2020 im Haus der Chamer Fischer

 

Termine für 2021 finden vorbehaltlich der aktuellen Anordnung der geltenden Corona Bestimmungen statt.

 

Beachten Sie Hinweise in der Tagespresse und hier auf unserer Internetseite.

 

Die Termine finden Sie hier


14 Tage lang wird im Regen nahe Loibling gebaggert. Es entstehen kleine Steinhaufen. Die heimischen Fischarten sollen profitieren.

 

Mit einem Bagger wird die Kiesbank im Regen nahe Loibling aufgelockert.

 

 

 

 

Cham Viele kleine Inseln aus Kies, die aus dem Wasser ragen: Die Steinhaufen sehen unspektakulär aus, doch sie sind das Ergebnis aufwendiger Baggerarbeiten im Regen bei Loibling. Für die heimischen Fischarten wird ein Riesenaufwand betrieben. Denn auch unter dem Wasser tut sich viel.

 

Die Rede ist von der Kiesbank-Renaturierung. Wie erstmals vor zehn Jahren, ist derzeit ein Bagger nahe Loibling im Regen im Einsatz und lockert die Kiesbank auf. “Wir waren damals Vorreiter. Und der Erfolg hat uns recht gegeben”, sagt Sepp Peinkofer, 2. Vorsitzender des Fischereivereins Cham. Nun ist der Bagger wieder zwei Wochen lang im Einsatz und schichtet knapp 5000 Kubikmeter Kies um. “Wir helfen mit maschinellem Einsatz nach und wollen die natürlichen Laichhabitate wieder auf Vordermann bringen”, sagt Peinkofer.

Eier mit Sauerstoff versorgen


Die Baggerarbeiten kommen der Fischbrut zugute. Die Fische legen den Laich im Frühjahr am Gewässergrund ab. Die Eier bleiben am Kies haften und werden durch die Zwischenräume gespült. Die gesamte Strömung sollte das Ei umschließen und es so mit Sauerstoff versorgen, sagt Peinkofer. Doch durch den Eintrag von Feinsedimenten wie beispielsweise aus Maisfeldern oder Humusabtrag, der abschwemmt, wurden die Zwischenräume in den Kiesbänken mit der Zeit gefüllt.

Auf der Oberfläche entsteht dann ein glatter Boden, wo beispielsweise Algen wachsen, die das Ei umschließen. Das Ei bekommt dann keinen Sauerstoff mehr. “Die Oberfläche ist fest wie ein Pflaster oder Waschbeton. Es lässt sich kein Kies mehr lockertreten. An diesen Stellen halten sich keine Fischnährtiere mehr”, sagt Peinkofer. Festgesetzte Kiesbänke sind also unbrauchbar.

 

Doch nur, wenn der Kies intakt sei, stiegen die Chancen, dass aus dem Ei ein Fisch werde, sagt der 2. Vorsitzende. Der Fischereiverein in Cham stellte deswegen beim Wasserwirtschaftsamt, das die Baustelle beaufsichtigt, einen Antrag. Über eine Baufirma biete das Amt einen Bagger an, sagt Helmut Holzer, Sachgebietsleiter Wasserbau. Von Blaibach bis Walderbach gebe es mehrere Stellen im Regen, an denen gearbeitet werde - unter anderem in Loibling.

Der Bagger lockert die Kiesbank auf, durchwäscht das Substrat vier bis fünf Mal und legt dann die sogenannten Leitbuhnen an. Diese “Inseln” bestehen aus Kies, Matsch, Algen und Wasserbausteinen und leiten die Strömung um. “Die Strömung wird so schneller und die Kiesbank bleibt locker”, sagt Peinkofer. Es komme Dynamik ins Wasser. “Durch die Leitbuhnen bricht das Wasser und die Fließgeschwindigkeit erhöht sich”, sagt Josef Stelzl, Bauaufseher bei der Flussmeisterstelle Roding. Der Kies werde so besser durch- und überströmt und die Spülwirkung verbessere sich. Hierdurch spüle es die Feinsedimente weiter. “Die Kiesbank wird sozusagen saubergewaschen. Die Strömung soll das Kiessystem putzen”, sagt Peinkofer.

 

Der Baggerfahrer häuft die Lenkbuhnen im 30-Grad-Winkel an und sieht dann, wie sich die Strömung verhält. So kann er die Strömung während des Einbaus der Leitbuhnen noch verändern. “Der Baggerfahrer modelliert das Strömungssystem”, sagt Peinkofer. Neben den Leitbuhnen legt der Bagger Vertiefungen im Regen an. “Bestimmte Fische brauchen die Tiefwasserzonen”, sagt er. So zum Beispiel der Zander. Es gebe verschiedene Lebenszonen, wo sich eine einzelne Fischarten wohlfühlen. Die Barbe beispielsweise brauche strömendes Wasser.

 

Bestände sollen wieder wachsen


Durch die Arbeiten sollen die Fischbestände im Regen wieder wachsen. “Die heimischen Fischarten gibt es nicht mehr in der Zahl wie früher. Der Bestand geht seit Jahren zurück. Die kieslaichenden Arten wie die Forelle oder die Barbe gab es vor 40 Jahren noch in Massen”, sagt Peinkofer. Die Gründe: verschlammte Laichplätze oder Fischfresser wie beispielsweise Fischotter, Mink oder Kormoran. Die Nase zum Beispiel, die zur Familie der Karpfenfische gehört, wird von Seiten des Vereins seit fünf Jahren geschont. Der Bestand sei nicht mehr befischbar.

 

Der Fischereiverein Cham stützt die Bestände hauptsächlich durch sogenannte Besatzmaßnahmen. Die Mitglieder setzen hierbei Jungfische von gefährdeten Fischarten wie Rotaugen oder Rotfedern in das Gewässer ein. Den Verein, der für zehn Kilometer des Regens ein Fischereirecht besitzt und es für weitere acht Kilometer gepachtet hat, kosten diese Maßnahmen etwa 37 000 Euro pro Jahr. “Es ist finanziell nicht mehr zu schultern, wenn der natürliche Bestand weiter abnimmt”, sagt Sepp Peinkofer. Doch dem soll die Kiesbank-Renaturierung entgegenwirken.

 

Die Wasserrahmenrichtlinie

 

Ziel: Die Europäische Union habe mit der Wasserrahmenrichtlinie in allen Mitgliedsstaaten einheitlich geltende Umweltziele für den Schutz des Grundwassers und der Oberflächengewässer aufgestellt, schreibt das Bayerische Landesamt für Umwelt auf seiner Website. Bis spätestens 2027 sollen Flüsse, Seen, Küstengewässer und Grundwasser einen guten Zustand erreichen.

Plan: Als Referenz gelten die natürliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren in den Gewässern, deren unverfälschte Gestalt und Wasserführung sowie die natürliche Qualität des Oberflächen- und Grundwassers. Josef Stelzl, Bauaufseher bei der Flussmeisterstelle Roding, sagt, dass die Kiesbank-Renaturierung am Regen eine Aufwertung im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sei. (Bericht Bayerwald Echo vom 23.06.2020) (lm)

Wichtige Mitteilungen zum Thema Angeln und Coronavirus:

 

Die Fischerhütte sowie das "Haus der Chamer Fischer"
sind bis auf weiteres geschlossen.


Weiterhin entfallen alle Versammlungen und Veranstaltungen wie z. B. das Anfischen und Angeln in Gruppen (Königsfischen) bis auf weiteres.

 

Jugendveranstaltungen finden ab sofort wieder statt.

 

Arbeitseinsätze können weiterhin abgeleistet werden. Dazu werden pro Samstag maximal 6 Personen benötigt bzw. zugelassen.

Voranmeldung bitte bei Helmut Vitzthum unter der Rufnummer 0151 5941 9567 ( !!! nach 18:00 Uhr !!! )

 

Das Königsfischen für Erwachsene und Jugend wird 2020 wieder nach den Altsystem (Punktesystem - größter Fisch) ausgetragen.

 

Informationen zum Kurs Vorbereitung auf die Fischerprüfung finden Sie ab August auf unserer Homepage.

 

Wichtige Info zur Frage "Darf ich jetzt noch Angeln gehen"?

 

 

Können Angler und Jäger weiter ihrer Passion nachgehen?

“Das Verlassen der Wohnung ist für Sport und Bewegung an der frischen Luft erlaubt. Angeln und Jagen – allein oder mit Personen, mit denen man zusammenlebt – sind weiterhin erlaubt, gemeinschaftlich jagen und Gemeinschaftsfischen dagegen nicht.”

“Bei größeren Fahrtstrecken zu Angelgewässern ist der Zweck der Ausgangsbeschränkung zu berücksichtigen. Dieser besteht darin, unter dem Aspekt des Gemeinwohls zu Hause zu bleiben, nur mit triftigem Grund die eigene Wohnung zu verlassen und auf diese Weise die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Ausflüge an entfernt liegende Flüsse und Seen laufen diesem Zweck zuwider. Sport und Bewegung an der frischen Luft sind daher in der unmittelbaren näheren Umgebung zum Wohnort durchzuführen. Selbstverständlich gilt dies auch für das Angeln.”

Leider waren bei den Teilnehmern der Jahresversammlung keine Frauen anwesend, bemerkte Alfons Klostermeier-Stahlmann bei der Begrüßung, lediglich die Frau Bürgermeisterin. Daran hatte er beim Planen des Termins nicht gedacht, denn es ist ja Weltfrauentag an diesem 8. März, da haben die Frauen andere Gepflogenheiten und Termine.

Der Einladung folgten aber dennoch eine große Anzahl der Petrijünger in das Hotel am Regenbogen. Dem Vorsitzenden war es eine Ehre, Karin Bucher, die Erste Bürgermeisterin und Hans Schießl, den Vizepräsidenten des Fischereiverbands Oberpfalz, Ehrenmitglied Helmut Vitzthum neben allen Anwesenden zu begrüßen. Dem Vorsitzenden war es auch wichtig, sich bei den Verpächtern der Fischwasser zu bedanken, bei Max Breu, Erich Herrnberger Senior und Junior, Markus Ederer und Wolfgang Meyer.

Weiterlesen: Jahreshauptversammlung 2020

Die Vorstandschaft teilt mit, dass die Fliegenstrecke in der Chamb ab dem 1.1.2020 aufgehoben ist.

Der Chambabschnit steht ab sofort wieder allen Anglern zum uneingeschränkten Fischen mit allen erlaubten Angelmethoden zur Verfügung.

Auf geht’s zum Chamer Fischerfest hieß es vergangenes Wochenende und viele Gäste machten sich auf den Weg an die Schneiderseen, mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß. Hier hatten die Petrijünger des Chamer Vereins in tagelanger Arbeit ein Fest für ein ganzes Wochenende vorbereitet. Für alle Fälle hatte man auch ein Zelt aufgestellt, dicht am idyllischen Ufer des Sees. Das Wetter zeigte sich jedoch freundlich; feuchtwarm war es, gerade passend für ein Fischerfest. Und so kamen am Samstag bereits viele Gäste um dabei zu sein wenn die ersten Steckerlfische vom Grill gehoben wurden und die Kapelle „Sunnreiber“ musikalisch das Fest eröffnete. Ein Abend an den Ufern des Schneidersees kann ein Erlebnis sein und sowurde es spät an diesem Abend als die letzten Gäste den Heimweg antraten. Die Nacht war kurz für die Petrijünger die voll im Einsatz waren und noch die Vorbereitungen für den Sonntag treffen mussten. Doch man hatte sich gut vorbereitet, um dem zu erwartenden

Ansturm am Sonntag gerecht zu werden. Gut gefüllt war die Kühlanlage mit all den Fischspezialitäten für das Fest, die als Steckerlfisch vom Grill oder als Zanderfilet gebacken zur Verfügung standen. Zusätzlich gab es noch gebackenes Wallerfilet, eine Spezialität der heimischen Fischart. Alternativ zum Fisch gab es am Sonntag auch Rollbraten. Dazu gab es noch Kaffee und Kuchen, bereitgestellt von den Fischerfrauen. Der Andrang am Sonntag war groß und der 1. Vorstand Alfons Klostermeier und seine Mannschaft war ständig unterwegs, um dort mitzuhelfen, wo es erforderlich war. Der Chamer Fischerverein denkt bei seinem alljährlichen Fest jedoch nicht nur an das leibliche Wohl der Gäste, sondern er lässt auch die Jugend teilnehmen an diesem Geschehen, um so das Interesse an dieser Sportart frühzeitig zu wecken. Unter sorgfältiger Aufsicht von 1. Jugendleiter Hans Gleixner und seinem Team, bekamen die Jugendlichen Anregungen und konnten sich mit Angeln beschäftigen.
So manches Spielzeug-Fischlein ist auf diese Art schon aus dem See gezogen worden.
Höhepunkt dieses Fischerfestes ist jedoch die Kür des Fischerkönigs. 1. Vorsitzender Alfons Klostermeier sprach vorab über den abgeänderten Modus, der bei der Auswahl angewandt wurde. Fischerkönig der Jugend 2019 ist Simon Baumgartner mit einem Karpfen von 4150 Gramm. Das Anfischen fand am Palmsonntag statt. Fischerkönig der Erwachsenen ist Michael Schmatz mit einem 3800 Gramm
schweren Karpfen vom Vatertagsfischen am Vatertag. 3. Vorsitzender Rudolf Meindl durfte beiden Fischerkönigen die Königskette übergeben.

Am 30.Mai 2019 fand das diesjährige Vatertagsfischen statt. Heuer erstmalig wurde auch der Fischerkönig für das Jahr 2019 beim Vatertagsfischen ermittelt.

 

Bei dichtem Nebel fanden sich bereits um 6:00 Uhr ca. 75 aktive Teilnehmer zum Vatertags- und Königsfischen ein.

Ebenso wurde an diesem Tag der Jugendfischerkönig gesucht. Zahlreiche Jugendliche nahmen daran teil.

Weiterlesen: Vatertags- und Königfischen 2019

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